Und wieder ging es für Daniel, Johannes, Michi und Fabi ins Herbstcamp nach Dänemark, um sich für die anstehenden Winterstürme vorzubereiten. Fast schon unheimlich wurden wir jeden Tag mit Wind für die kleinen Segel und Boards verwöhnt, reichte es einmal nicht herrschten trotzdem erstklassige Wellenreitreitbedingungen.
Einen Höhepunkt brachte das letzte Wochenende, an dem auch zeitgleich die PWA auf Sylt stattfand. In bis zu masthohen Wellen wurde Klitmøller gerippt bis die Arme lang waren. Auch der darauf folgende Schauer, welcher bei fast allen Anwesenden eine Erkältung mit sich zog, konnte unsere Stimmung nicht verderben. Am nächsten Tag ging es ab zu Chili im MFC-Teamhaus am Ringkøbing-Fjord, da Hanstholm nahezu unfahrbar war. Dort hatten wir eine schöne Starkwind-Freestylesession.
Am Folgetag wurden dann zwei Autos voll gemacht und ab in den Norden...doch Bilder sagen mehr als Worte...
Samstag:
Am Mittag in Nore 5 Meter an der Mole. Ich war mit zwei anderen Jung und einem Mädel (in meiner Altersgruppe) 1 1/2 Stunden mit 4er Segel draußen. Waren die Wellen FETT. Daniel und Fabi haben in der Zeit Klitte bevorzugt. Mussten aber relativ schnell dort das Surfen wegen zu viel Hack einstellen.
Sonntag:
Am heutigen Tag war AtomHack aus West angesagt. Ab ins Auto nach Hanstholm. Respekt!!!! Ne, neee mit meinem 4er Segel war da augenscheinlich nichts zu machen. Was soll’s... habe den Sturm vom Strand aus sehr genossen. Was für ein Schauspiel.
Wir sind zurück nach Skaven Strand…Unsere Unterkunft / Haus mit SurfSpot vor Ort .. war an dem Ferien-Domizil "Skaven Strand" gelegen. Alles sehr überschaubar und für diese Jahreszeit relativ viel los. Jetzt weis ich endlich wo unsere deutschen Ursurfer ihr Hobby ausüben. Bei gerade 11-13 Grad Neoprenanzüge mit 3mm in Bolero und Long John Ausführung.. das bedarf schon sehr viel Liebe zum Sport ... brrrrr (sau kalt). Ich hatte insgesamt 3 mal das Vergnügen auf dem Ringköbing zu Surfen. Ganz ehrlich ... das Gekappel ist echt nicht mein Fall. Jetzt weis ich auch warum die 4 Meter Windsurfbretter auf dem Ringköbing immer noch so beliebt sind. Die alten Gleitpanzer bringen halt auch nicht die Wellen des Rinköbing aus dem Tritt. Der Wind war jedes mal wenn ich auf dem Wasser war stark böig. Aber die Stehtiefe stimmt!
Ganz angenehm überrascht war ich von dem SüdWindSpot an der Nordsee .... rechte Mole Hivdesande. Ein ewiges Gelatsche vom Parkplatz bis zum Wasser. Der Einstieg (fetter Shorebreak) ist etwas schwierig, die Wellen sind aber schön schnell, hoch (2,50-3,50 Meter) und sauber. Hier will ich noch mal hin!!!! (einfacher als Agger)
Montag:
Johannes, Laura, Caro, Dani und ich ... haben schnell mal 2 Autos vollgemacht und sind vom Ringköbing in den Norden. Manchmal sagen Bilder doch einfach mehr als 1000 Worte.....